Überstunden.

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Es ist Samstagabend kurz vor Mitternacht, und ich packe in der Bib meine Sachen zusammen.

Sie erinnern ein bisschen an Abenteuerurlaub mit Zelt, diese langen Abende an der Uni: Das Essen ist bodenständig, man will eigentlich nach Hause oder zumindest in ein warmes Bett, traut sich aber nicht, das laut auszusprechen, weil man nicht der Nörgler sein möchte, der allen anderen die Stimmung versaut.

Auf dem Nachhauseweg gehe ich noch in den Supermarkt und kaufe für die WG ein. Auf dem Kassenband liegen zwei Flaschen Wein und eine Packung Klopapier, als sich hinter mir eine Kommitonin einreiht.

Sie blickt auf meine Einkäufe: „Gehst du zurück zur Uni?“

„Rate mal!“, sage ich.

Sie beginnt zu grübeln–und beinahe bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Das könnte eine wilde Nacht werden.

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