Mädchenzimmer.

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In meinem Zimmer befinden sich sechs Orchideen.

Nein, pardon, sieben. Ich habe die in der Ecke der Fensterbank übersehen.

Achnein, acht. Acht Orchideen. Sofern man die beiden im Regal in der Glasvase mit den weißen Deko-Holzspänen nicht doppelt zählt. Dann wären es neun. Neun Orchideen und ein Bonsai.

Meine Zwischenvermieterin hinterließ mir in einem Brief auf dem Schreibtisch: „Wie gesagt, mein Zimmer ist sehr weiblich — aber ich denke, es lässt sich aushalten!“ Ich denke auch. Es ist ein prima Zimmer.

Heute habe ich durch Zufall entdeckt, dass der Brief noch eine Rückseite hat. Dort steht: „Ansonsten wäre es noch ganz lieb, wenn du meine Blümchen 1x pro Woche gießen könntest.“

Ich wässere gleich mal die Orchideen. Und danach schlafe ich in meinem Himmelbett ein, auf dessen Baldachin die Birnchen einer Lichterkette funkeln wie 1000 Sterne.

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